Schreib, was du denkst!
Wir sammeln eure Meinungen in Briefen.
Was beschäftigt Kinder und Jugendliche? Was soll sich ändern? Mit dem Projekt „Deine Stimme. Deine Post.“ konnten junge Menschen ihre Gedanken und Forderungen aufschreiben und an die Politik schicken. Das Projekt soll zeigen: Deine Meinung zählt. Du kannst mitreden und etwas bewegen.
Die Projektwoche zum Start des Projekt #DeineStimmeDeinePost war ein voller Erfolg! Über 150 Briefe wurden verfasst. Jetzt geht es ans Adressieren & Versenden.
[Pressemitteilungen zum Projekt findet ihr weiter unten]
Damit ist das Projekt aber lange nicht vorbei. Jetzt seid ihr dran! Übernehmt das Projekt und organisiert eigene Brief-schreib Angebote. Wir helfen euch dabei. Meldet euch bei uns für Tipps & finanzielle Unterstützung!
Wir haben Antworten erhalten!
Julia Klöckner, Präsidentin des Deutschen Bundestags, schreibt:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen Ihrer Aktion „Deine Stimme. Deine Post.“ haben Frau Klöckner zwei Briefe erreicht, die sich mit der Frage eines möglichen AfD-Verbots auseinandersetzen.
Wir möchten Ihnen zunächst gerne zurückmelden, dass wir Ihre Aktion für eine schöne Möglichkeit halten, junge Menschen unmittelbar an politische Beteiligung heranzuführen. Sie werden ermutigt, sich mit politischen und gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen, eine eigene Haltung zu entwickeln und sich damit direkt an die jeweils Verantwortlichen zu wenden. Besonders gelungen finden wir, dass Sie dabei die unterschiedlichen Ebenen in den Blick nehmen – von der eigenen Gemeinde über Kreis und Land bis hin zum Bund. So erfahren Jugendliche ganz praktisch, an wen sie sich mit ihren Anliegen wenden können und dass es viele Möglichkeiten gibt, sich einzubringen und mit der eigenen Stimme Gehör zu finden.“
Eine Antwort zum AfD-Verbot blieb leider aus. Wir haben für euch nochmal nachgefragt 😉
Verena Hubertz, Ministerin des Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, widmet ein Bild der Künstlerin & die Bundeswehr hat zu jeder eingegangenen Frage eine ausführliche Antwort verfasst:



Mit dem Brief-Mobil unterwegs – ein Resumé
Vom 7. bis 11. September war unser Brief-Mobil an zehn Orten im Kreis Segeberg. An jeder Station konnten Kinder und Jugendliche Informationen bekommen, Fragen stellen und Briefe schreiben. In den Briefen konnten die Kinder und Jugendlichen über Themen schreiben, die ihnen wichtig sind. Die jungen Menschen konnten selbst entscheiden, was sie der Politik sagen möchten. Dazu gehörten zum Beispiel:
- Schule
- Klima
- verteuerte Tank- & Döner-Preise
- AfD Verbot & Angst vor Menschenhass
- Bus und Bahn
- Freizeitorte
- Diskriminierung
- fehlende Unterstützung für junge Menschen

Wer ist für was zuständig?
Mit dem digitalen Quiz „Wer macht was?“ konnten die Teilnehmenden mehr über Politik lernen. Sie beantworteten Fragen wie: „Wer entscheidet über deine Krankenversicherung?“ oder „Wer bestimmt, wie lange du zur Schule gehst?“ So konnten sie herausfinden, ob für ein Thema die Stadt, der Kreis, das Land oder der Bund zuständig ist.
Zirkus und Selbstwirksamkeit
Beim Brief-Mobil gab es auch Zirkusmaterial. Kinder und Jugendliche konnten zum Beispiel jonglieren oder ein Diabolo ausprobieren. Dabei konnten sie erleben: Ich kann etwas lernen. Ich kann etwas schaffen. Diese Erfahrung heißt Selbstwirksamkeit. Sie passt auch zum Brief-Projekt: Junge Menschen können ihre eigenen Anliegen formulieren und der Politik sagen, was sich ändern soll. Einen ähnlichen Ansatz hat auch die Jugendsammlung. Diese wurde bei der Projektwoche auch vorgestellt und junge Menschen durften sich kleine Give-Aways dafür mit nach Hause nehmen. Bei der Jugendsammlung sammeln Kinder und Jugendliche Geld für ihre eigenen Projekte. So können sie ihre Ideen selbst umsetzen. Auch das passt zum Brief-Projekt: Junge Menschen sollen eigene Vorhaben verwirklichen können. Gleichzeitig können sie der Politik schreiben, wenn ihnen Unterstützung fehlt.
Ein Projekt für alle
Beim Briefeschreiben half ein einfacher Leitfaden. Kolleg*innen der Lebenshilfe übersetzten ihn zusätzlich in Leichte Sprache. Eine Person der Lebenshilfe unterstützte Kinder mit Beeinträchtigung, wenn sie beim Schreiben Hilfe brauchten. So konnten möglichst viele Kinder und Jugendliche mitmachen.
Neben den Stationen des Brief-Mobils veranstalteten auch Jugendhäuser, Vereine und Initiativen eigene Angebote zum Briefe schreiben. So konnten noch mehr junge Menschen mitmachen. Die Materialien und Vorlagen für eigene Brief-Aktionen gibt es auf der Website des Kreisjugendrings.
Mach deine eigene Brief-Aktion
Möchtest du selbst ein Angebot zum Briefe schreiben starten? Das geht allein, im Verein, in einer Schule oder in einem offenen Treff. Wir unterstützen dich bei der Planung und beim Aufbau. Noch haben wir auch finanzielle Mittel zur Verfügung, mit denen wir wir auch Eure Material- und Versandkosten übernehmen können. Melde dich dafür bei uns: biref@kjr-se.de
Gemeinsam machen wir junge Stimmen sichtbar.






Komm zu unseren Aktionen mit dem „Brief-Mobil“
vom 07. bis 11.09.2026: 
- 07.09: 13:00-14:30 Uhr Bad Segeberg: Marktplatz
- 15:30-17:00 Uhr Nahe: TSV Nahe, Parkplatz C-Anlage
- 08.09: 12:30-14:30 Uhr Leezen: Schulzentrum
- 15:00-16:30 Uhr Westerade: SV Schwarz-Weiß
- 09.09: 12:30-14:30 Uhr Boostedt: Gemeinschaftsschule
- 15:00- 16:30 Uhr Wahlstedt: Poul-Due-Jensen-Schule
- 10.09: 12:30-14:30 Uhr Trappenkamp: Richard-Hallmann-Schule
- 15:00-16:30 Uhr Glasau: MarktTreff
- 11.09: 12:45-14:30 Uhr Bad Bramstedt: Bleeck
- 15:30-17:00 Uhr Norderstedt: JuZ Muku Buschweg
Außerdem gibt’s weitere Aktionen hier:
→ 07.09., 17:00-19:30 Jugendhaus Kaltenkirchen & Streetwork Kaltenkirchen
→ 08.09., 14.30-17.30 Ukraine-Hilfe, Kirchplatz 7, Bad Segeberg
→ 08.09., 15:00-19:00 JuZ Mühle, Bad Segeberg
→ 09.09., 13:00-15:00 Regenbogen Kaltenkirchen, Am Bahnhof Kaltenkirchen
→ 10.09., 16:00-18:00 JUZ Tonne, Henstedt-Ulzburg
→ 11.09., 15:00-17:00 Alleineinboot, Bad Segeberg
→ 11.09., 16:00-18:00 Regenbogen Kaltenkirchen, Zeitraum des Jugendtreffs im Regenbogen

